Am zweiten Weihnachtsfeiertag gedenkt die Kirche ihres ersten Märtyrers des heiligen Stephanus. Der hatte sich als Diakon einer aufstrebenden christlichen Gemeinde in Jerusalem mit den damals etablierten Kirchenführern angelegt.
Mit einem Kind ändert sich alles! - das haben Viele im eigenen Leben erfahren. Plötzlich ist da ein neuer Anfang, liebgewordene Gewohnheiten müssen verändert werden und bei aller Freude spürt man Verantwortung.
In diesen Adventstagen wird im Evangelium davon berichtet, dass Johannes der Täufer in der Dunkelheit der Gefangenschaft, unter dem Druck und der Willkür eines Potentaten in Zweifel gerät, ob Jesus, den er als Messias angekündigt hat, wirklich der ist, für den er ihn gehalten hat.
Die schönsten biblischen Texte hört man in der Adventszeit. Da wird der Sehnsucht des Menschen nach Frieden und Gerechtigkeit eine Stimme gegeben. Da werden Utopien vom gütigen Miteinander erzählt und eine Zukunft beschrieben, in der die Gewalttätigen und Kriegstreiber nicht mehr das letzte Wort haben.
„Die Kinder der Welt und die arme Leut´, die wissen am besten, was Schenken bedeut´. Ihr Herrn und Fraun, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut´ wieder, freut Euch in ihrer Art.“
Darf die Kirche? Darf der Sport- oder Gesangsverein? Ja, darf der Bürger seinen Mund aufmachen? Je nachdem wie die Gesellschaft aufgelegt ist.
Jetzt haben die USA einen neuen Präsident, und die Welt hat eine Überraschung erlebt. Ein großes Kaffeesatzlesen hat während des Wahlkampfes stattgefunden, wie zu deuten ist, was der eine sagt und die andere verschweigt. In manchen Nachrichtensendern liefen Laufbänder, die jede Neuigkeit wie eine Offenbarung verkündeten.
„Wie wohl tut ein Wort zur rechten Zeit!“, wusste schon die gute alte Bibel (Buch der Sprüche). Diese Weisheit hat jetzt einen ganz neuen Sinn bekommen: Eine aktuelle Studie hat ergeben, dass reden gesund hält.
Wenn ich mit den Schülerinnen der Unterstufe über die Herbstferien ins Ge-spräch komme, dann haben sie eigentlich nur ein Thema: Halloween! Party, Verkleidung, ein bisschen Grusel, einschlägige Speisen (z.B. Würstchenfin-ger und Monstermuffins), in der Nachbarschaft herumgehen und Süßigkeiten einsacken.
Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. So steht es im 7. Kapitel des Matthäusevangeliums. Und doch urteilen und richten wir ständig in unserem Alltag und letzten Montag forderte uns die ARD auf, als Schöffen ein Urteil über einen Menschen zu fällen.