Der Club steigt auf, er verlässt die Niederungen der 2. Liga und spielt ab der nächsten Saison wieder ganz oben mit. Spieler und Trainer geraten in Verzückung und die Fans träumen bereits vom Europapokal.
Ein Mann, der sich für weise und demütig hält, kommt zu einem Wüstenvater, einem alten Mönch und sagt diesem: „Zu Gott zu beten ist nicht nötig, weil er ohnehin weiß, was uns in der Welt nottut.“
Es ist interessant, dass es Jesus zu seinen Lebzeiten nicht sonderlich gut gelungen ist, einen Fanclub um sich zu scharen. Kaum hat er mal ein Wunder gewirkt, kommen die Leute und fordern das nächste.
Der weltberühmte Clown Oleg Popov hat einmal gesagt: „Wenn Du an Morgen denkst, dann musst du eine Aufgabe haben. Wenn Du an Morgen denkst, und Du hast nichts zu tun, dann näherst Du Dich dem Tod. Du brauchst immer eine Aufgabe.“
In einer Gesellschaft, in der Golgatha für eine Zahncreme gehalten wird, wird es Zeit, wieder über Jesus zu informieren.
„Die Kartoffel gehört nicht zu Deutschland.“ Je nachdem halt, ab wann man eine Zugehörigkeit akzeptiert: Dereinst im 16. Jahrhundert ist sie von Lateinamerika nach England und von dort 100 Jahre später in deutsche Lande gelangt.
Am Wochenende habe ich mir den neuen Film „Unserer Erde 2“ im Kino angeschaut. Der Untertitel „So haben Sie die Welt noch nie erlebt“ verspricht nicht zu viel – es sind wirklich faszinierende Naturaufnahmen aus allen Ecken der Welt:
Manchmal ist das Leben wie Nahrungsaufnahme. Da gibt es das Fastfoodleben, es ist vor allem schnell und lässt nichts aus, ist wohl auch etwas unreflektiert. Zack – satt! Oder das „Mutters-Küche-Leben“ – das sich auf bewährtes Traditionelles beschränkt, Neues kommt da nicht vor...
Dieser Tage fuhr ich mit dem Zug von Frankfurt nach Nürnberg. Gerade habe ich einen leeren Platz eingenommen, da kommt eine Frau. „Ist der Platz noch frei?“, fragt sie. „Ja, gerne!“ antworte ich.
Die Geschichte vom barmherzigen Samariter ist gemein. Sie verträgt keine Spiritualisierung. „Geh und handle genauso.“ Was soll man damit anfangen? Keiner kann doch die ganze Not der Welt auf seinen Schultern tragen.